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Fernerkundung von sensiblen Niederschlagsflächen im Einzugsgebiet der Nahe auf Grundlage der Niederschlags-Abflußgleichung
Dr. rer. nat. H.Ernstberger
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Einleitung (Bericht)
Ausgehend von einer ETH Zürich- Studie (IHW 2000), die die Abflussbereitschaft von Teilflächen unter Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Nutzung durch detaillierte Untersuchungen beurteilt hat, zielt das Unterprojekt A3 auf die Ermittlung des Abflussverhaltens größerer Flächen sowohl bei landwirtschaftlicher als auch forstwirtschaftlicher Nutzung ab. Dabei ist die Auffindung von mehr oder weniger stark abflussbereiten Flächen nicht mit aufwendigen Untersuchungen durch-zuführen, sondern aufgrund von vorhandenen digitalen Daten und deren Verar-beitung.
Es soll im Einzugsgebiet der Nahe eine Differenzierung von Flächen nach ihrer natürlich bedingten Neigung für verschiedene Abflussprozesse vorgenommen werden. Dadurch können diejenigen Prozesse und Gebiete herausgearbeitet werden, die bei Hochwasserabfluss wesentliche Beiträge liefern. Stark zum Hochwasserabfluss beitragende Flächen können durch Nutzungs- und Bewirtschaftungsänderungen so beeinflußt werden, daß ein hochwassermindernder Effekt erzielt wird.

Einleitung (Anlage B Verifizierung der sensiblen Niederschlagsflächen durch Geländeaufnahmen)
Die vorliegende Verifizierung ist Teil des IRMA II- Unterprojektes A3 "Fernerkundung sensibler Niederschlagsflächen im Einzugsgebiet der Nahe auf der Grundlage der Niederschlags-Abflussgleichung". Dabei war die Ermittlung von mehr oder weniger stark abflussbereiten Flächen durchzuführen und zwar anhand von vorhandenen digitalen Daten und deren modellmässigen Verknüpfung. Nach Aufbau und Programmierung eines Modells in ArcView avenue wird hier in einem weiteren Schritt das Ergebnis dieser Modellberechnung, das in Form einer Karte vorliegt,
verifiziert. Die detaillierte Modellbeschreibung ist im Bericht (BÜRO FÜR UMWELTBEWERTUNG 2000) enthalten.
Bei der Verifizierung werden zwei unterschiedliche Aspekte betrachtet. Zum einen erfolgt eine Validierung der benutzten digitalen Informationen in Form von Boden-daten, Landnutzungsdaten und Hangneigungsdaten und zum anderen das Berechnungsmodell SENSIMOD selbst. Als Eingangsdaten für das Modell wurden verwendet: ...


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