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Einleitung und Problemstellung Ziel des IRMA II - Vorhabens ist die Förderung des Wasser- und Stoffrückhaltes auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Mit Hilfe von vorliegenden Daten und Informationssystemen (Fernerkundung) werden im Rahmen dieses Unterprojektes 'sensible Niederschlagsflächen' auf Grundlage der allgemeinen Bodenabtragsgleichung ausgewiesen. Damit werden Informationsgrundlagen geschaffen um sehr sensible und hoch sensible Niederschlagsflächen vorrangig einer schonenden Bewirtschaftung zuzuführen. Innerhalb dieses Unterprojektes wurde ein im Rahmen des Enwicklungsplan Nahe erstelltes Modell zur Ausweisung von Vorranggebieten für Niederschlagsversickerung und Erosionsschutz (PROFIL, 1998) weiterentwickelt und C-Faktoren für konventionelle und zukunftsweisende schonende Bewirtschaftungsverfahren ermittelt. Begriffsbestimmungen und Einordnung ins IRMA - Projekt Die Begriffsbestimmungen und Definitionen der sensiblen Niederschlagsflächen und zur schonenden Bewirtschaftung sind im Unterprojekt A1 dargestellt (BOSCH & PARTNER, 2000). Sensible Niederschlagsflächen wurden im Teilprojekt A3 auf Grundlage von Niederschlags-Abflüßen (BÜRO FÜR UMWELTBEWERTUNG UND GEOÖKOLOGIE, 2000) und im vorliegenden Teilprojekt A2 auf Grundlage der Allgemeinen Bodenabtragsgleichung (ABAG) ausgewiesen. Auf Grundlage von Niederschlagsabflüßen werden zu Hochwasserabflüßen besonders stark beitragende Niederschlagsflächen durch Analyse der Starkregenereignisse und der Abflußprozesse der Böden (Bedeutung von Sättigungsflächenabfluß, Oberflächenabfluß, Zwischenabfluß und Tiefensickerung) charakterisiert. Auf diesen Flächen sind durch schonende Bewirtschaftungsverfahren deutliche Verzögerungen der Spitzenabflüße zu erzielen. Im Vergleich zum Teilprojekt A3 werden bei der Bewertung über die allgemeine Bodenabtragsgleichung Flächen mit einer hohen Disposition zum Oberflächenabfluß betrachtet soweit durch diese Abflüße Bodenpartikel fortgeführt werden. Bei nicht standortgerechter Nutzung bestehen auf diesen Flächen günstige Vorraussetzungen um den Oberflächenabfluß und Partikeleintrag in Auen und Gewässer durch angepaßte Bodennutzung und strukturverbessernde Maßnahmen wesentlich zu verringern und eine deutliche Absenkung der Spitzenabflüße zu bewirken. © Landesamt für Wasserwirtschaft Rheinland Pfalz, Kontakt info@irma-lfw-rp.de |