
|
Zum Betrachten
der Acrobat-PDF Dateien benötigen Sie den kostenlosen Acrobat-Reader.
Dokumentation
von Beispielen der schonenden Bewirtschaftung von sensiblen Niederschlagsflächen
und Bachauen in der Waldwirtschaft
Büro FoNat Klaus
Remy |
 |
gezippte
PDF-Datei (78 KB) |
Zusammenfassung
Der
vorliegende Bericht hat zwei Schwerpunkte:
| - |
Schaffung
einer landesweiten Übersicht projektrelevanter Forstbetriebe
und forstlicher Maßnahmen sowie Darstellung in tabellarischer
und kartographischer Form |
| - |
Auswahl,
Bereisung und Dokumentation von 6 besonders beispielhaften Betrieben |
Die angefertigte
landesweite Übersicht beinhaltet 77 Maßnahmen in 27 verschiedenen
Forstämtern. Die Maßnahmen lassen sich überwiegend den
Maßnahmengruppen Renaturierung und Walderschließung
(Wegebau) zuordnen. Die Renaturierung kann sich auf Bäche,
Stillgewässer, Moore und Brücher oder einfach auf Wälder
nasser (feuchter) Standorte beziehen. Die Bachrenaturierungsmaßnahmen
erscheinen im Projektsinn erst von Bedeutung wenn neben der üblichen
Entfichtung auch Maßnahmen zu Verminderung der Fließgeschwindigkeit
und ähnliches durchgeführt wurden. Somit war es nicht Ziel dieser
Zusammenfassung jede Entfichtung an einem Bach zu erfassen.
Die Maßnahmen der Walderschließung zielen vor allem auf eine
Wasserführung vom Weg in die Bestände und nicht unmittelbar
in den Vorfluter. Von besonderer Bedeutung dabei sind alle Arten von Wasserabschlägen,
verschiedene Möglichkeiten der Wasserleitung durch einen Weg von
der Hangseite zur Talseite sowie die Umwandlung von Trapezgräben
zu Spitzgräben.
Aufbauend auf der tabellarischen Erfassung wurde auf Basis der sogenannten
Forstamtsgrenzenkarte eine thematische Karte erstellt.
Als besonders beispielhafte Betriebe werden die Forstämter Schneifel,
Gerolstein, Morbach, Neu-pfalz, Montabaur, Lahnstein und Schönau
besprochen.
Die grundlegenden Maßnahmen Aufforstung, Bestandesumwandlung
hin zu intensiv und tief wurzelnden Baumarten sowie Verhinderung
der flächigen Befahrung von Beständen sind grundlegende
waldwirtschaftliche Anliegen und wurden daher nur in Einzelfällen
seitens der Forstämter als wasserwirtschaftlich besonders hervor
zu hebende Maßnahmen gemeldet. In Folge dessen sind sie im Bericht
tendenziell unterrepräsentiert, ihre Bedeutung liegt allerdings auf
der Hand.
© Landesamt für Wasserwirtschaft Rheinland Pfalz, Kontakt info@irma-lfw-rp.de
|
|